Juli 31, 2010
Zur Feier meines neuen Jobs beschloss ich die Armen dieser Welt an meinem Mehrverdienst teilhaben zu lassen und jeden Arbeitstag einen Kiva Kredit in Höhe von $25 zu vergeben. Kiva ist ein Webportal, das es einem ermöglicht Mikrokredite weltweit direkt mitzufinanzieren. Da mache ich etwas Gutes und meinem Karma kann’s nicht Schaden, habe ich mir gedacht.
Und siehe da, gab’s in diesem Monat doch glatt eine Kulanzgutschrift vom Hersteller meines Autos über €500.
Man könnte meinen, da liegen Ursache und Wirkung so nahe beieinander wie in den Episoden der TV-Serie ‘My name is Earl‘.
Juni 15, 2010
Viele Benutzer im Internet sprechen mehrere Sprachen. Die Hersteller von Software gehen aber immer noch davon aus, dass man nur eine spricht: Englisch oder nicht-Englisch. Ein Gruppe auf Facebook will das zumindest für dieses soziale Netzwerk Portal ändern und fordert einen Sprachfilter.
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Juni 10, 2010
Zukunftsvisionen von selbst fahrenden Autos, Raumschiffen, Teleportern, Replikatoren, Trikordern und Phasern begleiten uns seit unserer Kindheit. Stück für Stück erobern diese Ideen unsere Gegenwart. Erstaunlich ist es wenn lange erwartete Innovationen in Leere laufen, wie die Videotelefonie.
Diese Visionen unserer Kindheit können faszinieren und die Sehnsucht nach den Errungenschaften einer fernen Zukunft wecken. Werden diese Erfindungen Wirklichkeit, überholt die Realität oft unsere Erwartungen. Einst unvorstellbar coole Star Trek Kommunikatoren sehen im Vergleich zu den Smartphones der heutigen Mobilfunkrealität bereits aus wie prähistorische Relikte.
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Mai 12, 2010
Derzeit ist der Denic Top Level Domain Server (TLD DNS) nicht erreichbar. Das führt dazu, dass viele deutsche Internetseiten nicht erreichbar sind. Warum? Hier eine Erklärung für alle die es interessiert.
Computer nehmen im Internet über die sogenannte IP-Adresse Kontakt zueinander auf. Weil Menschen sich aber www.google.de viel leichter merken können als 209.85.135.106 gibt es den sogenannten DNS (Domain Name System).
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Februar 2, 2010
Ziemlich verblüfft sehe ich Folge 458 der ‘Daily Soap‘ Dahoam is Dahoam. Formieren sich doch die Lansinger zu einer eigenen Regiogeld-Bewegung und planen die lokale Währung “Lansinger” einzuführen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Im Laufe der angeregten Diskussion (00:09:10) arbeiten die Charaktere geradezu ein FAQ zum Regiogeld ab und lassen auch den Chiemgauer nicht unerwähnt.
Das Thema Freigeld hat es also in die Seifenopern geschafft. Das gibt Hoffnung, dass in dieser Wirtschaftskrise die Idee Silvio Gesells zu mehr führt als zu einigen Pilotprojekten.
Andere Blogs zu dem Thema:
Das Regiogeld ist soapfähig - Neues aus der Matrix
Juni 16, 2009
Die versteckten Features in der Google-Suche überraschen mich immer wieder.
Ich suche nach Aki Press. Der Benutzeraccount war auf Primärsprache russisch gestellt. Wie ich übersah, die Tastatur auch. Ich tippte also in ‘kyrillisch‘ ‘флш зкуыы’ - für alle die das nicht lesen können - das klinkt ungefähr so: “Phlsch Zkuyy”, hat mit Aki Press also nichts, aber auch gar nichts zu tun und macht ungefähr so viel Sinn wie wenn jemand wahllos auf seine Tastatur hämmert.
Darauf hin meinte Google zu mir: “Возможно, вы имели в виду: akipress” was soviel heisst wie “Meinten Sie: akipress”.
Die haben den Fehler des falschen Tastatur Layouts tatsächlich antizipiert und abgefangen
Läuft der Browser mit der Primärsprache Deutsch kommt das Ergebnis nicht.
Das ist noch einen Test wert: кшсрфкв рушвук (Liess: kschsrphkv ruschvuk) …
Antwort: Meinten Sie: richard leider
… Na gut - Nah dran 
Juni 14, 2009
Günter Faltin beschreibt in einer für einen deutschen Professor angenehm leicht lesbaren und verständlichen Sprache wie eine Existenzgründung fernab der landläufigen Annahmen funktionieren kann.
Er zeigt wie ein Unternehmen als kreative Kombination existierender Dienstleistungen mit wenig eigenem Kapitalaufwand und ohne 14 Stunden Tag entstehen kann - ein Denkansatz den auch Tim Ferris in seiner “Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben” darlegt.
Im Gegensatz zu Ferris, der seinen Schwerpunkt aber auf das Marketing vor der Entwicklung setzt, konzentriert sich Faltin auf die Entwicklung der Idee und der dazugehörigen Methodik.
Während viele Businessratgeber die entwickelte Geschäftsidee vorraussetzen zeigt Faltin sehr anschaulich an Beispielen wie ein Einfall systematisch und konsequent über längere Zeit zu einer Geschäftsidee und später zu einen ausgereiften ‘Entrepreneurial Design’ - seine Alternative zum Businessplan - weiterentwickelt werden kann.
“Es ist keinesfalls ein Einfall oder eine Idee, die ein gutes Entrapreneurial Design ausmacht. Es steckt systematische Arbeit dahinter, je mehr, desto besser.” (S.136, 8.1.1.)
Sehr authentisch wirkt das Buch durch die Schilderung der eigenen Erfahrungen aus Projekten wie der Teekampagne, aber auch durch die unbeschönigte Darstellung von Sackgassen (z.B. Kapitel 8.5. Die Flaschenbaustein-Idee).
Sehr umfangreich schildert Faltin die Methode “Funktion statt Konvention” - das respektlose Hinterfragen gegebener Strukturen und Neuerfinden von Leistungen mit der heutigen Technik. Diese habe zu seiner Teekampange und etlicher ähnlicher Geschäftsideen geführt hat. Es geht ein wenig unter, dass dies nur ein mögliche Weg ist eine originielle Idee zu entwickeln. Ausgleichend wirkt, dass diese Methode dafür sehr umsetzbar vermittelt wird.
Der Autor schreibt über weite Strecken sehr konstuktiv und positiv formuliert, doch viel Zeit wird darauf verwendet zu beschreiben wie die Dinge nicht sein sollen und was Denkansätze, die er nicht teilt, fordern und machen. Ich denke dies könnte kürzer gefasst sein, nimmt einem aber nicht den Spaß am Lesen.
Bemerkenswert ist die konsequente Kritik am ‘Gewinnmaximierungs-Prinzip’ zu dem der Autor auch durchaus Alternativen anbietet. Das Faltin den Wünschen, Vorlieben und Werten des Gründers einen hohen Stellenwert einräumt und deutlich auch nach den ‘Sinn’ einer Gründung über den Gewinn hinaus fragt, ist ein Ansatz den man in der “Businessplan Literatur” lange suchen muss.
“Es geht mir also darum, herauszufinden, was den Gründer bewegt und was hinter seiner Ausgangsidee liegt.” (S. 136, 8.1.1.)
“Sinn entsteht nicht aus ökonomischen Prinzipien. Der Profit hilft dem Sinn nachzugehen, nicht umgekehrt.” (S. 170, Kapitel 9)
“Profite - ja oder nein - das bringt uns nicht weiter. Wir müssen uns schon eingehender mit der Motivation des Handelnden beschäftigen.” (S. 176, 9.3)
Alles in allem ein sehr lesenswertes und unterhaltsames Buch mit vielen originären Ideen.
Buch Homepage: Kopf schlägt Kapital
April 27, 2009
Endlich ist der Apple Filmverleih auch im deutschen iTunes Musicstore angelaufen.
In den USA gibt es bereits seit Oktober 2005 TV-Serien und seit September 2006 auch Kinofilme im Downloadangebot.[1]
Zwar bot Apple auch seit April 2008 TV-Serien im deutschen Store an. Dabei handelte es sich aber nur um die Produktionen, die man zeitgleich im ‘Free-TV’ schon nicht sehen wollte. Der Kaufanreiz war bislang denkbar gering, was weniger am Preis lag sondern am unattraktiven Sortiment.
Die Auswahl mit der Apple jetzt das Filmverleih- und Kaufangebot in Deutschland startet haut einen zwar nicht vom Hocker, ist für den Einstieg aber schon ok. Bei zahlreichen sehenswerten Filmen, darunter auch einige relativ neue Erscheinungen, wird auch der ‘bewanderte’ Filmfreund noch ein paar Werke finden, die er/sie noch nicht gesehen hat.
Die Bedienung ist nach wie vor iTunes simple. Die Filme lassen sich bereits starten, wenn der Rest noch am downloaden ist. Bei einer guten Internetverbindung hat man den Film also nach spätestens der Dauer eines Werbeblocks am Laufen. Also effektiv: Download starten - noch schnell was zu trinken holen und los gehts.
Einmal ausgeliehene Filmtitel können 31 Tage gestartet werden. Sobald ein Film gestartet wurde hat man 48 Stunden den Film zu ende zu sehen. Also auch wenn kurzfristig mal was dazwischen kommt kann der Film noch in aller Ruhe zu Ende gesehen werden.
Im iTunes Store Deutschland werden jetzt Filme bekannter Filmstudios wie Paramount Pictures, Warner Bros., Metro-Goldwyn-Mayer, Walt Disney Studios und Sony zum Kaufen und Ausleihen angeboten. Zur Premiere mit über 500 deutschen und Hollywood-Filmen sind im iTunes Store Top-Filme wie Quantum Of Solace (Ein Quantum Trost), The Dark Knight, Pineapple Express (Ananas Express), Die Fälscher, Keinohrhasen und Aimee & Jaguar erhältlich. Die Filme können ab dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung auf DVD im iTunes Store gekauft oder ausgeliehen werden und lassen sich auf einem iPod mit Videofunktionalität, auf dem iPhone, einem Mac oder PC oder auf einem Widescreen-Fernsehgerät mit Apple TV anzeigen. Mehr Informationen: itunes.apple.com [Apple - Hot News - Do, 16. April 2009]
April 12, 2009
Wenn wir Männer Babys bekommen müssten, dass hätten wir die Periduralanästhesie schon irgendwann zwischen Feuer machen und dem Rad erfunden.
März 30, 2009
Das der Betreff von E-Mails deren Anliegen und/oder Inhalt in kurzer und knackiger Form wiedergeben soll ist nichts Neues. Niemand will sich mit einer vollen Inbox konfrontiert sehen in der ein setzen von Prioritäten beim Lesen unmöglich ist, weil einem nur leere oder nichts sagende Betreffzeilen angezeigt werden.
Gute Betreffzeilen erleichtern die Bearbeitung und helfen so auch dem Absender schneller eine Antwort zu bekommen.
Angenehm ist es, wenn dann auch die ursprünglich Adressierte die Prinzipien einer guten Betreffzeile pflegt und sogar den ‘Erledigt’ Status der Betreffzeile anhängt.
Betreff: Re: Orginalbetreff_Beschreibung_meines_Anliegens // ERLEDIGT